Rechtliche Betreuung beim Diakonischen Werk e.V. – Hilden

markt20

  • Rechtliche Betreuung nach dem Betreuungsgesetz (BtG)
  • Werbung, Schulung und Begleitung von ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern, sowie für Bevollmächtigte
  • Information zu Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung

Im Schatten des Turmes der Reformationskirche, im Hause Markt 20, befindet sich der „Betreuungsverein“ des Diakonischen Werkes. Anlaufstelle für Menschen, die unter „Rechtlicher Betreuung“ stehen und für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer und Bevollmächtigte, die bei ihrer verantwortungsvollen Aufgabe Beratung und Hilfe in Anspruch nehmen möchte.

„Rechtliche Betreuungen“ gibt es erst seit 1992. Zuvor waren die gesetzlichen Bestimmungen des Vormundschafts- und Pflegschaftsgesetzes für Volljährige verbindlich.

„Rechtliche Betreuungen“ werden eingerichtet  für volljährige Menschen, die aus den verschiedensten Gründen (psychische Erkrankung, geistige Behinderung, Suchtkrankheit, Altersverwirrtheit usw.) nicht mehr in der Lage sind, ihre Angelegenheiten alleine zu besorgen. Eine weitere Voraussetzung ist es, dass die  Angelegenheiten nicht durch andere Hilfen, die ohne gesetzliche Vertretung möglich sind, gleich gut erledigt werden können.

Menschen, die Unterstützung von einem Rechtlichen Betreuer entgegennehmen, sollen ihre Selbständigkeit, soweit  es die Erkrankung möglich macht, behalten. Der Betreuer hat unter anderem auch dafür Sorge zu tragen, dass die dem Betreuten verbliebenen Fähigkeiten gefördert und Rehabilitationschancen genutzt werden.
Ganz gleich, ob es ein geistig behinderter, ein seelisch oder psychisch kranker Mensch ist, hat er einen Anspruch darauf ernst genommen und in seinem Sinn unterstützt zu werden.